AM ANFANG WAR DIE EINWEG-STILLEINLAGE
2022 haben Romy und Kimi gemerkt: Die einzige Alternative zu diesen wegwerfbaren Dingern im BH ist irgendeine beige Waschbare, die genauso trist aussieht. Also haben sie entschieden, dass das Wochenbett ein bisschen mehr gute Laune verdient hat — und moodie gegründet.
UND DANN KAM ICH.
Hi na. Ich bin Fanny. Kurze Vorwarnung: meine Stillgeschichte ist nichts für schwache Nerven.
Das Zungenbändchen meiner Tochter war zu kurz, ich konnte sie wochenlang nicht richtig anlegen – nichts hat funktioniert ohne Schmerzen. Dazu hatte ich dann auch noch einen Vasospasmus, Brustwarzenpilz und Schmerzen, die ich wirklich niemandem wünsche. Sieben Wochen Pain aus der Hölle — bis es dann endlich schön wurde! Und ja, das wurde es. 11 Monate lang. Aufgeben war für mich damals keine Option. Auch wenn das total okay gewesen wäre.
Was mir in dieser ganzen tristen Zeit tatsächlich gute Laune gemacht hat? Die moodie Stilleinlagen, die Romy mir damals zugeschickt hatte. So ein wunderschönes Produkt hab ich selten gesehen — und ich liebe schöne Dinge.
Im Oktober 2024 hat Romy mich dann angerufen und gesagt: Du musst moodie übernehmen! Haha, komplett absurd. Ich bin eigentlich Fotografin mit einer Kreativagentur und hab den Mama-Podcast „Mama Leisa“ — und wo wäre die Marke wohl besser aufgehoben als bei mir? Genau — nirgendwo. Ich hab das genauso gesehen. Und seitdem verliere ich mich täglich gern in jedem Designdetail und komme vom Hundersten ins Tausendste.
Ich weiß, wie sensibel diese erste Zeit nach der Geburt ist — manchmal braucht man keinen weiteren gut gemeinten Ratschlag, sondern einfach eine gute Freundin, die sagt: „Du schaffst das, Maus.“ Und die einen daran erinnert, dass alles nur eine Phase ist (vergisst man schnell).
Das ist mein Ziel. Gute Laune und Realtalk ins Wochenbett bringen.